Derby-Nachschau Tag 1: Europameisterschaft der Trabrennfahrer

Mit einer rundum gelungenen, liebevoll arrangierten Europameisterschaft der Profis, an deren Ende es nach den sechs Läufen selbst bei nicht ganz vorn gelandeten Meistern der zwölf vertretenen Nationen zufriedene Gesichter und allseitiges Lob für die Mannschaft des Veranstalters gab, wurde der Einstieg in die acht tollen Mariendorfer Tage zum echten Hingucker.
Letztlich erinnerte sich auch der Wettergott seiner Pflicht, zum Monatswechsel Juli/August für das entsprechende Ambiente zu sorgen. Nachdem es bei der Präsentation der Fahrer noch kräftig geschauert hatte, brachen sich beim Durchschneiden des Blauen Bandes, der symbolischen Eröffnung des Meetings, unmittelbar darauf erste Sonnenstrahlen Bahn und setzten sich mit fortschreitendem Programm immer kräftiger durch.. Erfahren Sie mehr...


Derby-Nachschau Tag 2: der Medien-Renntag

KÖNIGIN FEST IM SATTEL, KRONPRINZESSIN GESUCHT, lautet das Credo nach dem zweiten Tag des Meetings, dessen roter Faden traditionell die Suche nach den Finalistinnen für das in einer Woche ausgetragene Stuten-Derby (Arthur-Knauer-Rennen) ist. So offen, wie der Jahrgang hinter der alle überstrahlenden Königin Gilda Newport zu sein scheint, so einmütig versagten die übrigen gesetzten Kandidatinnen in den fünf Vorläufe, in denen man mindestens Zweiter werden musste, um im großen Finale ums Blaue Band der Stuten (das es de facto nicht gibt) und entsprechend üppige Gage dabei zu sein.. Weiter im Text...


Derby-Nachschau Tag 3: Renntag der Hotellerie

Es ist angerichtet für das höchst dotierte deutsche Trabrennen des Jahres, das am kommenden Sonntag zum 121. Mal ausgetragene Traberderby. Anders als tags zuvor bei den Stuten, deren Jahrgang 2013 allerdings bis auf Gilda Newport sehr unübersichtlich daherkommt, fiel nur einer der vier Gesetzten dem Rotstift zum Opfer - und wurde genau durch jenen Joker bestens vertreten, der als „Nummer 4 b“ der Rangliste angesehen worden war. Das mit rund 235.000 Euro dotierte Finale, das aus den jeweils drei Bestplatzierten der vier Vorläufe gebildet wird, dürften die vier allesamt überzeugenden Vorlaufsieger unter sich ausmachen. Und hier geht es weiter...


Derby-Nachschau Tag 4: PMU-Renntag

Mit einer kleinen Mahlzeit zwischendurch, nämlich zwischen den beiden langen Wochenenden des Derby-Meetings, lockte Mariendorf gemeinsam mit dem französischen Wettanbieter PMU zu einer wie fast schon gewohnt vier Prüfungen umspannenden Matinée. Als echter Spezialist dieser Kurzprogramme entpuppte sich einmal mehr Michael Nimczyk. Im Februar hatte der amtierende und auch diesjährige deutsche Champion das Kunststück fertig gebracht, alle vier Rennen zu gewinnen, und erneut brauchte der 30jährige nicht lange, um auf Betriebstemperatur zu laufen. Ein weiterer Grand mit Vieren war schon dadurch ausgeschlossen, weil er in der abschließenden Aufgabe nicht am Start war.Weitere Infos hier...


Derby-Nachschau Tag 5: Netzwerk-Renntag

Zum dritten Mal in Folge fest in bayerischer Hand war wie erwartet die 1997 ins Leben gerufene Internationale Derby-Meisterschaft der Amateure, die nach dem Motto „Derby-Meeting für Alle“ das Highlight der Hobbyfahrer und dessen mit 25.000 Euro dotiertes Finale das höchst dotierte Amateurfahren der Republik ist - wie es sich für die Premiumbahn geziemt. Weiter im Text ...


Derby-Nachschau Tag 6: Signal Iduna-Renntag

Wie das (Traber-)Leben so spielt! Ausgerechnet auf jener Piste, auf der sie als Unbezwungene vor einem Jahr auf einem nach einem Wolkenbruch pfützenübersäten Geläuf ausgerutscht war und die rote Karte zu sehen bekommen hatte, schnappte sich Kitty Hawk in jenem Stil, den die Fans aus ihrer bayerischen Heimat gewohnt sind, die wichtigste Prüfung des Freitagabends: Das an Mariendorfs langjährigen Vorsitzenden und Retter aus der ersten, 1913 nur acht Monate nach der Einweihung geborenen Krise erinnernde Bruno-Cassirer-Rennen. Weitere Infos hier...


Derby-Nachschau Tag 7: EDUARD WINTER-Renntag

Ob er denn ruhig habe schlafen können in der Nacht vor der 28. Auflage des in der jetzigen Form durchgeführten Stuten-Derbys, das seit Jahr und Tag im Untertitel an den havelländischen Züchter und Pferdemann Arthur Knauer erinnert. Schließlich sei er mit Gilda Newport der Favorit schlechthin gewesen, bei dem sich niemand ein Verlieren habe vorstellen können, wurde Dion Tesselaar unmittelbar nach vollbrachter Tat im Moderatoren-Interview ins Gebet genommen. „Gut ja, aber viel zu kurz - vielleicht eine Stunde. Nach der Tagesarbeit hieß es bald die Koffer packen - schließlich sind wir mitten in der Nacht aufgebrochen nach Berlin“, ließ sich der 47jährige aus Willemsoord an der holländischen Nordseeküste vernehmen. Weiter im Text ...


Derby-Nachschau Tag 8: trotto.de - 121. Deutsches Traber-Derby

 Mit einer deftigen Überraschung endete das 121. Deutsche Traber-Derby. Keiner der vier imponierenden Vorlaufsieger setzte sich die mit 132.846 Euro Apanage unterfütterte Krone des Jahrgangs 2013 auf. Zum dritten Mal nach 2013 und 2015, als Tiger Woods As bzw. Ferrari Kievitshof triumphierten, ging das Blaue Band durch Muscle Scott an die Kombination aus Paul Hagoort als Vorbereiter und Robin Bakker als Vollstrecker. Für den Trainer aus dem kleinen 220-Seelen-Örtchen Oldetrijne „zwei Steinwürfe“ von Hollands Trabermetropole Wolvega entfernt war Berlin sogar schon zum vierten Mal eine Derby-Reise wert: Seinen ersten Derbysieger formte der 38jährige 2009 mit Zar As, den damals Roland Hülskath steuerte. Weitere Infos hier...