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Vorschau auf Samstag, den 31. Juli 2010 |
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Vorschau
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Der Derby-Samstag
Lesen Sie hier die Vorschau auf unsere große Veranstaltung am Samstag (ab 12.30 Uhr), die wir an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung des Autors Carsten Borck und des Fachmagazins TraberWelt veröffentlichen.
Katajas Nachfolgerin – Anky, Angelique oder?
Nun gilt es, denn nach den Vorentscheidungen werden sich heute an 11. Stelle 10 Stuten um die Nachfolge von Kataja im Stutenderby bewerben, 50.000 EUR werden im Finale zum „Arthur Knauer-Rennen“ ausgeschüttet. In der Rolle der Favoritin findet sich Anky Kievitshof wieder, denn die von Robbin Bakker gesteuerte Abano As-Tochter ist nicht nur formkonstant, sondern als schnellste Vorlaufsiegerin – ohne an ihre Grenzen zu gehen - und Triumphatorin aus dem „Buddenbrock-Stutenlauf“ hinreichend empfohlen. Hier bezwang sie bereits Gondolin, die mit Detlef Fleischer ihren Vorlauf beherrschte. Als kampfstark erwies sich Angelique Transs R, die mit Weltrekordler Heinz Wewering zu einer prominenten Rolle berufen sein sollte. Gefällig legte Vin Race mit Uwe Zevens die Maidenschaft ab. Doch der Fuchsstute traut man gemeinhin nicht soviel zu, vielleicht straft sie ihre Kritiker Lügen, und dann ist da auch noch Indikid, die Stallgefährtin von Kataja will mit Roland Hülskath in die Fussstapfen der Großen treten. Um Satisfaktion geht es im Finale B, Inara mit Heli Biendl und die wegen unreiner Gangart disqualifizierte Lady Maud mit Hugo Langeweg jr. sind vor dem Zug die schärfsten Anwärterinnen auf Wiedergutmachung, wobei auch die diesmal von Henk Grift gelenkte Nefertiti, die schon vorn war, als sie abhob, interessant ist. Einige Derbyteilnehmer aber entschieden sich statt für die Entschädigung um 15.000 EUR für das Auktionsrennen, wenn sie denn startberechtigt waren. Und das ist Velten Couture. Hans-Joachim Tipke brennt nach dem Desaster im Vorlauf auf zumindest eine kleinen Ausgleich mit dem vorab schon als möglichen Derbysieger gehandelten Hengst. Die Gegner gehen in dieses mit 20.000 EUR dotierte Rennen aus der 2. Reihe gemeinsam mit dem Favoriten ab. Golden Sunlight mit Heinz Wewering, I’m a Star mit Gerd Biendl und Recordtime mit Hugo Langeweg jr.
Doch auch die übrigen Rennen des Sonnabends sind erstklassig besetzt. Im „Gottlieb Jauß-Memorial“ werden 5.000 EUR Preisgeld verteilt, es geht international zur Sache, denn der aus Schweden kommende Sotheby mit Conrad Lugauer trifft auf den Italiener Malandro Mader mit Rudi Haller und den Niederländer Yorki Boko mit Robbin Bakker, doch alle halten kann trotz 2. Startreihe Gerd Biendl mit More Magic Be.
Ferner wird es einen „Derby-Kampf der Geschlechter“ mit zwei Vorläufen an 3. und 4. Stelle und später dem Finale geben, wobei eine Dame aus den Niederlanden die besten Karten haben könnte, denn Hiltje Tjalsma mit Indigo Blue, gerade frischer Sieger in Schweden, ist klar gegen Uriah Heep und Afsoon Amirfallah favorisiert. Und auch bei den Herren ist das Nachbarland gut vertreten, denn Martin Blankendaal hat mit Classic Design eine gute Fahrt vor sich, muss sich wohl vor Han-Jürgen von Holdt und Querima in acht nehmen.
Jackpots, Gewinnspiele und Prämienausspielung garnieren den ersten Finaltag der diesjährigen Derby-Woche, die eine klare Favoritin gleich zum Auftakt hat, so dass sich rechzeitiges Erscheinen lohnt: Angie Boko mit Hugo Langeweg jr. sollte im ersten Rennen das zu schlagende Pferd sein.
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